Tag 4 - Piraten, Schiffe im Dock und Case studies

Mit dem Piratenschiff durch den Danziger Hafen zur Westerplatte. Regen. Viel Regen. Und dann beginnt der Polnisch-Schweizer Workshop.


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Hafenrundfahrt


Heute morgen ging es erst etwas später um ca. 10.30 Uhr los mit dem Programm. Die meisten genossen die Zeit um etwas länger auszuschlafen. 

Im Hafen wartete dann ein Piratenschiff auf uns, welches uns auf eine Hafenrundfahrt mitnahm. Jedoch spielte das Wetter nicht mit und es begann auf der Fahrt zu regnen. Vom Schiff aus konnten wir auf etwa einer 1.5 h Fahrt den Hafen mit den imposanten Schiffen bestaunen. Das Hafenviertel wirkte ziemlich heruntergekommen und entwickelte sich in den vergangenen Jahr immer weiter vom Stadtzentrum zum Meer hinaus. Nebst Lagerplatz fuer Kohle, Rohstoffe werden auf dem Hafenareal diverse Arbeiten wie Schiffsrenovationen genutzt. Ein Teil des Areal wird in den kommenden Jahren umgenutzt und soll sich in den nächsten Jahrzehnten zu einer Hafencity ähnlich wie in Hamburg entwickeln.

Case Studies am Nachmittag

 

 

Nach der etwas nassen Schifffahrt am Morgen, begaben wir uns direkt auf den Weg zur technischen Uni von Danzig. Vor dem Hauptgebäude angekommen wurde uns schnell klar, dass die Architektur sehr von unserer FH in Rappi abweicht. Im innern erwartete uns das Ungewisse, denn wir trafen zum ersten Mal unsere Kollegen von der Uni Danzig. Diese warteten bereits brav und gespannt in dem Schulzimmer in dem wir unsere vier Präsentationen hielten. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde war das Eis gebrochen und bei einem Mittagsbuffet gab es bereits die erste Gelegenheit sich ein bisschen besser kennenzulernen. Nach dem schmackhaften Imbiss ging es direkt zu den verschiedenen Vorträgen unserer Klasse. 

 

Der Anfgang machte Zurich West mit verschiedenen städtebaulichen Fragestellungen die gerade in unserer Region eine wichtige Rolle spielen. Die Umnutzung von alten Industriegebäuden wie das Maagareal oder das alte Hardturm Fussballstadion in welchem das Urbanfarming praktiziert wird bis ein neues Stadion gebaut wird. 

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Handout Zürich West
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Die schweizer Stadien wurden sehr detailliert vorgetragen und zeigten indes die Gegensätze der Nutzung neben dem Fussballbetrieb. Beispielsweise das Stadion von Gdansk welches isoliert von der urbanen Umgebung ohne weitere attraktiven Nutzungen wie ein Shoppingcenter oder Wohnungen wie in unserem St. Jackobpart in Basel gebaut wurde. Die Unterschiede und die vielfalt unserer Schweizer Stadien wurde ersichtlich und mit vielen Zahlen untermalt. 

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Handout Stadien
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Als Nächstes folgte der Vortrag zu den Olympischen Spielen in London und wie die Bauten und das grosse Gelände nachhaltig weiter genutzt werden können. Ein Grossteil der Stadien wurden zurückgebaut und stehen heute regionalen Sportclubs zur Verfuegung. Das olympische Gelände wurde als grosses Naherholungsgebiet mit Parks und Seen der Bevölkerung zugänglich gemacht. Einige Bauten sollen bewusst stehen gelassen werden und als sogenannte Landmarks Touristen anziehen und an das Grossereignis erinnern.

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Handout London Olympics
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Zuletzt wurde die Internationale Bauausstellung in Hamburg vorgestellt. Die Ausstellung findet in drei Stadtteilen statt und soll unter dem Motto "Entwuerfe fuer die Zukunft der Metropolen" bauliche, soziale und kulturelle Projekte entwickeln.

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Handout IBA
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Mit dieser Hintergrundwissen geht es am Freitag weiter mit den Workshops zum Stadion und seiner Umgebung in Gdansk. Am Abend steht noch das Nachtessen zusammen mit einigen polnischen Studenten auf dem Programm.

Kommentare: 1 (Diskussion geschlossen)
  • #1

    dennis b. (Donnerstag, 12 September 2013 22:49)

    uiiiii das war lustig!